Mich beschäftigt seit einer Weile das Thema Kaffee und Magen. Ich trinke so vier bis fünf Tassen am Tag und habe das Gefühl, das mir das nciht mehr so gut bekommt wie früher. Vor allem nachmittags merke ich so ein Drücken im Bauch… manchmal auch Sodbrennen. Bin mir nicht sicher ob das wirklich am Kaffee liegt oder ob da was anderes dahintersteckt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht amn irgendwann reduziert? Würde mich interessieren, wie es euch damit geht… glaub ich bin da nicht die Einzige.

Das Thema kenne ich ganz gut weil ich selbst eine Zeit lang sechs bis sieben Tassen am Tag getrunken habe und dann irgendwann ähnliche Beschwerden hatte. Die Sache ist dass Kaffee die Magensäureproduktion anregt und bei größeren Mengen die Schleimhaut im Magen und auch im Darm gereizt werden kann. Das betrifft vor allem die Chlorogensäure und das Koffein selbst weil beide die Peristaltik beschleunigen. Bei manchen Menschen führt das dann zu Reflux oder eben diesem unangenehmen Drücken das du beschreibst. Ich habe dann angefangen auf zwei Tassen morgens zu reduzieren und nachmittags auf entkoffeinierten umzusteigen. Das hat schon einen deutlichen Unterschied gemacht glaub ich. Was mir damals auch geholfen hat war dass ich mich etwas eingelesen habe weil ich verstehen wollte was da genau im Körper passiert. Bin dabei auf einen Artikel über viel Kaffee gestoßen der das mit der Darmschleimhaut und den Säuren ziemlich nachvollziehbar aufgeschlüsselt hat. Grundsätzlich würde ich sagen dass die Menge und auch der Zeitpunkt entscheidend sind. Auf nüchternen Magen ist es nochmal problematischer als nach dem Frühstück weil dann die Säure direkt auf die Schleimhaut trifft ohne dass Nahrung als Puffer da ist. Bin mir aber nicht hundertprozentig sicher ob das bei jedem gleich stark ausfällt weil die individuelle Empfindlichkeit da wohl eine große Rolle spielt.