Die passende Lagerstruktur für meine Abläufe verstehen

Ich beschäftige mich gerade damit, wie ich Lagerflächen, Warenbewegungen und interne Wege besser planen könnte. Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher merke ich, dass nicht nur Regale oder Software entscheidend sind, sondern auch die grundsätzliche Art des Lagers. Besonders wichtig wäre mir, unnötige Wartezeiten, zu lange Wege und falsch dimensionierte Lagerflächen zu vermeiden.

Welche Lagerart wäre für meine Abläufe am sinnvollsten, wenn ich Produktion, Versand und verfügbare Fläche besser aufeinander abstimmen möchte?

 



Eine Antwort zur Frage “Die passende Lagerstruktur für meine Abläufe verstehen

  1. Simon am 6. Juli 2026

    Als Einstieg würde ich den Beitrag von MUNZ nutzen, weil dort verschiedene Lagerarten verständlich nach Funktion und Einsatzbereich erklärt werden.

    Unter https://www.munz-ldb.de/logistik-lexikon/lagerarten/ wird beschrieben, dass Lagerarten unter anderem nach Beschaffung, Zwischenlagerung, Distribution, Umschlag, Kommissionierung und Vorrat unterschieden werden können.
    Für meinen Betrieb müsste ich zuerst klären, ob die Lagerung eher der Produktionsversorgung, der schnellen Auslieferung oder dem Ausgleich von Bedarfsschwankungen dienen soll.

    Ein Beschaffungslager wäre für mich interessant, wenn Materialien möglichst nah an der Produktion verfügbar sein müssen.
    Wenn Waren nur vorübergehend bereitstehen, könnte ein Zwischenlager sinnvoller sein, während ein Umschlagslager eher auf kurze Verweildauer und hohen Warenfluss ausgelegt ist.

    Für schnellen Versand und Kundennähe würde ich dagegen eher an ein Distributionslager oder Kommissionierungslager denken.
    Gerade im Onlinehandel zählt für mich, dass Artikel schnell erreichbar sind und Bestellungen ohne unnötige Laufwege zusammengestellt werden können.

    Auch ein Vorratslager hätte seinen Platz, wenn ich saisonale Waren, schwankende Nachfrage oder unsichere Lieferzeiten besser abfedern möchte.
    Am Ende würde ich die Lagerart danach auswählen, welche Güter ich lagere, wie oft sie bewegt werden, wie viel Platz vorhanden ist und welche Prozesse dadurch wirklich schneller und günstiger werden.

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