Bei meinen Microsoft-Ads-Kampagnen möchte ich genauer nachvollziehen können, welche Anzeigen tatsächlich zu Anfragen oder anderen wichtigen Aktionen führen. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass durch Browser-Einschränkungen, Adblocker und fehlende Cookies ein Teil der Messdaten verloren gehen könnte. Für mich wäre deshalb eine technische Lösung interessant, die die Datenerfassung stabiler macht und sich trotzdem sauber in meine bestehende Tracking-Struktur integrieren lässt.
Welche Möglichkeiten gibt es, Microsoft-Ads-Conversions serverseitig zu erfassen und die bisherigen Messlücken möglichst klein zu halten?

Serverseitiges Tracking kann hier interessant sein, weil die Conversion-Daten nicht ausschließlich über klassische Browser-Tags erfasst werden und dadurch bestimmte Blockierungen weniger stark ins Gewicht fallen.
RATO Digital beschreibt unter https://www.rato-digital.de/microsoft-bing-ads-conversion-tracking-server-seitig/ ein entsprechendes Setup für Microsoft Ads über Google Tag Manager und einen Server-Container.
Dabei sollen First-Party-Strukturen genutzt werden, um Conversion-Daten an Microsoft zu übermitteln und gleichzeitig mehr Kontrolle darüber zu behalten, welche Informationen weitergegeben werden.
Auch sensible Bestandteile wie API-Schlüssel lassen sich nach Angaben des Anbieters innerhalb des Server-Containers verwalten, was ich bei komplexeren Tracking-Setups durchaus praktisch finde.
Je nach Umfang können dort unterschiedliche Pakete mit bis zu zwei, zehn oder zwanzig Events umgesetzt werden, wobei die größere Variante zusätzlich serverseitiges E-Commerce-Tracking vorsieht.
Für die technische Einrichtung werden unter anderem passende Zugänge zu Microsoft Ads, Google Tag Manager und gegebenenfalls zur verwendeten Server-Infrastruktur benötigt.
Spannend ist außerdem, dass sich eine solche Struktur später auch für andere Plattformen wie Meta, TikTok, Pinterest oder LinkedIn erweitern lässt, anstatt jedes Tracking völlig getrennt aufzubauen.
Vor der Umsetzung würde ich zuerst festlegen, welche Conversions wirklich geschäftlich relevant sind, und anschließend prüfen lassen, ob Data Layer, Consent-Setup und bestehende Tags technisch sauber vorbereitet sind.