Wie sucht man Kostenträger für Palliativpflege?

Guten Tag!   Schwer zu formulieren, aber wer suchet der findet…

Es gibt Personen (m/w/d) die keinerlei Besserung (für sich alleine merkbar) in Sicht haben; alles was „jeder mag“ und „jedem gut tut“ tut diesen Menschen nun mal nicht gut, gerade das was das Gesundheitswesen mit ihnen macht verursacht UND verschlimmert das Leiden (mehrere schmerzhafte „Sachen“), aber sterben bzw. sich das Leben nehmen (um das Leiden zu beenden) „lässt“ man sie gewaltsam nicht. Doch wiederum gibt es sogar in der „Bekanntesten“ Religiosität neue Ansichten bezüglich der leidenden Personen, so dass schon die Kirche mit Hospizen zusammen arbeitet.  Die Leute sind hin- und hergerissen, vor allem wenn ihnen sowohl „der Hahn der Lebens-hilfe so auch der Sterbehilfe zugedreht wird“…sprich Anträge auf „Lebenshilfe o. ähnliches“ von diesen Menschen werden abgelehnt (nach dem Motto – „Wer arbeitet braucht uns nicht“); Anträge auf sozusagen „Hospizaufenthalt und/oder Sterbehilfe“ werden auch abgelehnt (nach dem Motto – keinen Kostenträger gefunden…) …  Doch diesen Menschen ist es nun mal „nicht egal wie“ weitere Bruchteile der Sekunden zu zählen… Sprich unsere Frage wäre hauptsächlich – “ Wie stellen EU-Bürger die Anträge auf Hospizaufenthalte richtig?“…

DANKE IM VORAUS

 

 

 



Eine Antwort zur Frage “Wie sucht man Kostenträger für Palliativpflege?

  1. maca am 27. Januar 2026

    Hallo zusammen,

    das Thema Kostenträger für Palliativpflege kann am Anfang echt verwirrend wirken, weil man sich nicht nur um die Betreuung selbst kümmern muss, sondern auch darum, wer das finanziell übernimmt. Bei uns war es so, dass wir erst einmal gar nicht genau wussten, welche Möglichkeiten es gibt, welche Leistung wofür zuständig ist und wie man das beantragt.

    In der Regel greifen bei Palliativpflege verschiedene Kostenträger, je nachdem, ob die Pflege zu Hause stattfindet oder in einer Einrichtung, und wie hoch der medizinische bzw. pflegerische Bedarf ist. Meist sind das die gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen, manchmal auch Pflegekassen, wenn es um die häusliche Versorgung geht, und in bestimmten Fällen können auch Sozialhilfeträger beteiligt sein. Wichtig ist, dass du für deine Mutter eine genaue Einschätzung des Bedarfs durch einen Arzt und durch den Pflegedienst bekommst, weil die Kostenträger dann auf dieser Grundlage entscheiden, welche Leistungen übernommen werden.

    Was aus unserer Erfahrung sehr geholfen hat, ist, direkt mit einem erfahrenen Pflegedienst oder einer spezialisierten Palliativ‑Pflegeeinrichtung Kontakt aufzunehmen, bevor man sich allein durch Formulare und Richtlinien kämpft. Gute Pflegedienste kennen die Regeln, wissen, welche Anträge wo gestellt werden müssen und können dich oft unterstützen, die Anträge beim richtigen Kostenträger einzureichen. Dabei bekommt man auch gleich eine realistische Einschätzung, welche Leistungen möglich sind und wie hoch der Eigenanteil eventuell ausfällt.

    Wenn du dich generell informieren oder jemanden vor Ort finden willst, der Erfahrung mit Palliativpflege und der Abstimmung mit Kostenträgern hat, kann es sinnvoll sein, bei einem etablierten Pflegedienst wie der Visit Gruppe vorbeizuschauen. Dort bekommst du nicht nur Pflegeleistungen, sondern auch Beratung, was formal zu klären ist und wie das mit den Kostenträgern abläuft – beispielsweise am Standort in Schweinfurt:
    https://www.visit-gruppe.de/standorte/schweinfurt

    Von dort aus kannst du direkt anfragen, wie die Abwicklung mit den verschiedenen Kostenträgern funktioniert und welche Schritte notwendig sind, damit die Palliativpflege für deine Mutter finanziell abgesichert ist.

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