Deutschlands schnellstes Solar-Angebot – Einschätzung/Erfahrungen?

Die Norddeutsche Solar wirbt mit dem schnellsten Solar-Angebot – wie genau sind solche Berechnungen?

Man muss online nur seine Adresse eingeben und ein paar Angaben zum Stromverbrauch etc. angeben – dann bekommt man ein Angebot für eine Photovoltaikanlage.

Mich würde interessieren wie genau diese Einschätzungen sind? Wie berechnen das andere? Heutzutage wird da ja meistens mit Luftaufnahmen gearbeitet, aber ist das auch genau.
Wie bekommt man da eine genauere Einschätzung und ist dies überhaupt nötig?

Mich würde interessieren ob eure Berechnungen dann tatsächlich mit den real erzeugten Strommengen übereinstimmen oder ihr da größere Unterschiede habt?



4 Antworten zur Frage “Deutschlands schnellstes Solar-Angebot – Einschätzung/Erfahrungen?

  1. Raff am 27. Dezember 2025

    Naja, zu hundert Prozent wird man das natürlich nicht einschätzen können, aber das ist dir ja wahrscheinlich eh bewusst. Ich würde sagen, sie sind auf jeden Fall so präzise, wie eine Ersteinschätzung durch ein Computerprogramm sein kann. Wenn die Norddeutsche Solar da wirklich Satellitenbilder verwenden, berechnen sie da ja schon relativ genau, wie groß die nutzbare Dachfläche ist, die Sonneneinstrahlung und mögliche Verschattungen. Wenn da nicht grobe Unterschiede zur gegenwärtigen Situation sind, z.B. durch neue Verschattungen etc., dann können diese Berechnungen schon sehr präzise sein. Trotzdem würde ich damit recht vorsichtig umgehen und natürlich auch eine Prüfung durch einen Profi nicht damit ersetzen. Für eine erste Einschätzung sind diese Rechner allerdings sehr hilfreich.

  2. Zweimalklug am 8. Januar 2026

    Mir ist schon klar, da gibt es wegen dem Wetter natürlich immer Abweichungen. Aber mir geht es da ganz generell darum, ob man die Berechnungen so ernst nehmen kann oder ob man da etwa wie beim Spritverbrauch der Autos bzw. Reichweitenangabe bei Elektrofahrzeugen in der Realität nie hinkommen wird. Das wäre nämlich wichtig zu wissen.
    Mach ich mir jetzt eine Photovoltaikanlage aufs Dach in der Dimension, wo ich genau meinen Eigenverbrauch decken kann – und ich komme dann nicht auf die angegebenen kWh, dann wäre das ein Problem. Oder macht man da eben schon von Anfang an +20% und rechnet dann mit denen, das wäre jetzt was mich beschäftigt.

  3. Raff am 30. Januar 2026

    Also natürlich sind diese Rechner immer recht optimistisch, also wenn die Einschätzung nicht stimmt, dann ist sie schon eher zu hoch als zu niedrig. Mit diesen Satellitenbildern lässt sich halt die Größe des Daches und die Ausrichtung und einen theoretischen Jahresbetrag. Was Verschattungen, Dachdetails, Eigenverbrauch und Wetter angeht, können sie einfach nur begrenzt richtige Einschätzungen angeben. Deswegen sehe ich es einfach wie gesagt als unerlässlich, ein persönliches Gespräch und eine Beratung vor Ort zu machen, damit da ein Profi nochmal drüberschaut. Mit dem Online-Rechner würde ich weniger die Entscheidung darüber treffen, ob die Anlage etwas größer oder etwas kleiner sein sollte, sondern erstmal nur, ob es sich auch wirklich für dich auszahlt, dir die Anlage installieren zu lassen.

  4. Zweimalklug am 4. Februar 2026

    Ja das ist auch klar:)
    Ich hab auch nicht vor das dann blind so zu nehmen aber es ist eine erste Anlaufstelle, mit der ich dann in weitere Recherchen gehe. Ich muss ja auch wissen, was ich vergleichen kann. Gehe ich jetzt zu Anbieter A und der sagt mir ich brauch so und so viel und das kostet dies und das, bei Anbieter B schlägt man mir etwas anderes vor und dadurch natürlich auch ein anderer Preis – so ist es dann schwer zu vergleichen.
    Ich wollte das Angebot mal hernehmen und dann damit konkret an Anbieter herangehen und diese Fragen was das dann kosten wird. So sollten dann alle die gleiche Dimension bei der Anlage. Dann sieht man ja deutlicher wo die Unterschiede sind.
    Dafür hätte ich jetzt diesen Onlinerechner hergenommen.

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