Ich habe inzwischen viele wichtige Unterlagen, Zugangsdaten und persönliche Informationen nur noch digital gespeichert. Ein Teil liegt auf dem Rechner, anderes in verschiedenen Konten oder Cloud-Diensten. Solange ich selbst darauf zugreifen kann, finde ich mich damit noch zurecht. Trotzdem frage ich mich, wie übersichtlich das Ganze für meine Familie wäre, wenn ich einmal nicht mehr selbst erklären könnte, wo etwas liegt. Besonders wichtig wären mir dabei Verträge, Vollmachten, Passwörter und einige persönliche Erinnerungen. Deshalb möchte ich diese Dinge rechtzeitig so ordnen, dass sie geschützt bleiben und im Ernstfall trotzdem gezielt gefunden werden können.
Wie würdet ihr an meiner Stelle wichtige digitale Daten und Dokumente für später organisieren, ohne einfach alles offen an Angehörige weiterzugeben?

Ich würde zunächst nur die wirklich wichtigen Unterlagen auswählen und sie nach Themen wie Verträge, Vollmachten, Zugangsdaten und persönliche Erinnerungen strukturieren.
Für einen digitalen Nachlass kann man sich beispielsweise https://stillatlife.de/ ansehen, wo solche Inhalte laut Anbieter in einem verschlüsselten digitalen Tresor gebündelt werden können.
Praktisch finde ich dabei besonders, dass Vertrauenspersonen festgelegt und nur für bestimmte Ordner oder Dokumente freigeschaltet werden können.
Zusätzlich würde ich die hinterlegten Informationen regelmäßig aktualisieren, damit im Ernstfall keine veralteten Passwörter oder überholten Dokumente weitergegeben werden.