Viele Camper stehen früher oder später vor dem Problem, dass das zulässige Gesamtgewicht ihres Wohnwagens nicht mehr ausreicht – sei es wegen zusätzlicher Ausstattung, größerem Gepäck oder einfach einem wachsenden Bedarf an Zuladung. In diesem Zusammenhang habe ich mich intensiver mit den verschiedenen Auflastungsmöglichkeiten beschäftigt und festgestellt, dass es deutliche Unterschiede zwischen einer reinen Dokumentenauflastung und einer technisch aufwendigen baulichen Auflastung gibt. Besonders wichtig scheint mir dabei die Frage, welche Variante sich wann lohnt und was in der Praxis wirklich reibungslos funktioniert.
Meine Frage:
Welche Auflastungsvariante habt ihr gewählt – Papierauflastung oder bauliche Auflastung – und welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?

Eine hilfreiche Übersicht zum Thema bietet der Artikel über die sogenannte Papierauflastung, den du hier findest: https://campingplatzhelden.de/ausruestung/fahrzeug-sicherheit/wohnwagen-auflasten.html#papierauflastung . Dort wird gut erklärt, dass die Dokumentenauflastung ohne technische Änderungen auskommt, sofern Achse, Bremsen und Chassis bereits für höhere Lasten ausgelegt sind.
Im Alltag bedeutet das: Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung und einem neuen Typenschild lässt sich das zulässige Gesamtgewicht relativ günstig anheben, meist um bis zu 100–150 kg. Wenn jedoch mehr Spielraum benötigt wird oder das Fahrwerk zu schwach ist, führt an einer baulichen Auflastung kein Weg vorbei – diese ermöglicht deutlich höhere Gewichtsreserven, ist aber wesentlich teurer.